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Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe.

Was steckt hinter der neuen gesetzlichen Regelung zur Ausweiskontrolle, was soll sie bewirken und in welcher Form sind Sie davon betroffen? Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt. Was sind Sperrsysteme und wozu dienen sie?

Das Hessische Ministerium für Inneres und Sport unterhält auf Grundlage des Glücksspieländerungsstaatsvertrages ein bundesweites, standortübergreifendes Sperrsystem, das dem Spielerschutz und der Spielsuchtprävention dient. Staatliche Anbieter wie Spielbanken und Lotteriegesellschaften sind seit 2008 verpflichtet, sich an diesem Sperrsystem zu beteiligen. Im Zuge neuer Gesetze zur Regelung des gewerblichen Glücksspielwesens müssen sich nun auch unsere Spielstätten an länder- bzw. standortbezogenen Sperrsystemen beteiligen.

Bei einem standortbezogenen Sperrsystem wie z. B. in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin, Bremen und Hamburg wird die gesperrte Person in die standortgeführte/lokale Sperrdatei eingetragen und für diese Spielstätte gesperrt. Bei einem länderbezogenen Sperrsystem wie z. B. in Hessen wird die gesperrte Person in die ländergeführte Sperrdatei eingetragen und für alle gewerblichen Spielstätten des Bundeslandes gesperrt.

Welche Spielgäste werden gesperrt?

Sowohl das länder- als auch das standortbezogene Sperrsystem dient dazu, Spielgäste mit problematischem und gefährdetem Spielverhalten mittels einer Spielersperre vom gewerblichen Glücksspiel auszuschließen. Die Spielersperre schließt einen Spielgast vom Spiel aus, indem dieser in der Sperrdatei registriert wird. Die Sperre kann eine therapeutische Intervention positiv unterstützen. Sie gilt mindestens für ein Jahr. Die Entscheidung über die Aufhebung der Spielersperre übernimmt der Veranstalter, der die Sperrung durchgeführt hat. Hierzu ist ein schriftlicher Antrag des Spielgastes nötig.

Die Spielersperre

Bei der Spielersperre (Selbstsperre) entscheidet sich der Spielgast eigenständig und zum eigenen Schutz dafür, sich von der Teilnahme am Glücksspiel ausschließen zu lassen. Hierzu ist der persönliche Antrag des Spielers beim Glücksspielanbieter notwendig, der nicht abgelehnt werden darf. Der Spieler wird nach seinem Antrag unverzüglich in die Sperrdatei aufgenommen und für das Glücksspiel gesperrt. Zudem ist der Glücksspielanbieter verpflichtet, über die Möglichkeit der Selbstsperre aufzuklären, z. B. in Form von Merkblättern.